Jetzt ist’s bewiesen: Stand Up Paddle ist eine echte Plage für die Umwelt

Seit dem Aufkommen von Erdöl, so ziemlich das Schlimmste, was unser Planet durchmachen muss. Also fast…

© Thailand SUP Festival / Flickr

Wir sind entzückt von unseren persönlichen Achievements , schweben geradezu auf unseren Stand Up Paddles, fühlen uns in Übereinstimmung mit der Natur, übertragen das Ganze natürlich ständig in unseren Stories - schliesslich wollen wir die guten Vibes der Lakustrischen Meditation mit unserem faszinierten Publikum teilen. Dabei zerstören wir schlicht und einfach und ziemlich brutal den natürlichen Lebensraum der Vögel.

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Der Schweizer Vogelwarte Sempach zufolge macht genau dieses Eins-werden-mit-der-Natur den Vögeln Angst, obwohl kein ratternder Motor dranhängt - gut, immerhin sind SUP einiges ökologischer als Jachten. Tatsächlich fürchten sich Vögel vor Stand-up-Paddlern und halten sie für bedrohliche Raubtiere. Ja, ihr habt richtig gehört. Wenn ihr also ein naturliebender SUP-Fans seid, solltet ihr euch bewusst machen, dass ihr für Kormorane und andere Stockenten die ultimative Gefahr darstellt. Wollt ihr auch wissen warum?

Menschen auf einem Brett stehen zu sehen, wirkt auf Vögel offensichtlich beängstigend. Ein einziger Stand Up Paddler reicht, um bei den Tieren Panik und das hektische Wegfliegen von Hunderten von Vögeln zu verursachen. Jungtiere, die noch im Nest sind, können bei kollektivem Aufruhr oder Panikbewegungen von ihren Eltern getrennt werden. Zum Schutz der Vögel schlägt das Schweizerische Vogelwarteinstitut vor, um Naturschutzgebiete herum einen zusätzlichen Schutzraum von einem Kilometer einzurichten sowie Paddelverleihfirmen aufzuklären, damit diese ihre Kunden entsprechend für das Problem sensibilisieren können. Derzeit ist kein generelles Verbot vorgesehen.

 

Von Régine Bucher, veröffentlicht am 04/01/2019

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