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In Bildern: Das wird was mit dem Gurtenfestival

Die sind da oben vollgas am Aufbauen.

In genau einer Woche ist es soweit: Das Gurtenfestival auf dem Berner Hausberg öffnet seine Gatter und lĂ€sst uns ein verlĂ€ngertes Fast-Wochenende lang heisslaufen (Mittwoch bis Sonntag). Wir haben uns letztes Wochenende schon mal dort oben umgeschaut, wo sie schon seit Wochen am Schrauben, Stapeln und Schwitzen sind. 

© Konbini

Es stĂ€ubt gewaltig, als der Traktor ĂŒber den Kiesplatz brettert. Zwar ist die ganz schlimme Gluthitze vorbei, aber trocken ist es noch immer. Und warm genug auch. Viele Bauarbeiter haben sich schon einen guten Oben-Ohne-Braunton geholt. Andere sind in Hemd und Lederhose mit HosentrĂ€ger am werkeln â€“ dem traditionellen Gewand der Zimmerleute auf Wanderjahr.

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Wir Festivalfreunde sehen schon langsam, worauf wir uns in einer Woche freuen können. Die BĂŒhnen bestehen zwar noch nicht aus viel mehr als GerĂŒsten und etwas Holzverkleidung, aber wir sind uns sicher: Das kommt gut, wenn erstmal Lauryn Hill, Lo & Leduc oder Marteria & Casper darauf abgehen.

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Witzig an der Situation so kurz, bevor das Gurtenfestival losgeht: Noch ist der Berner Hausberg eher ein Familientreffpunkt als eine Partyhochburg. Das KinderzĂŒgli dreht jedenfalls noch vollbeladen seine Runden, wĂ€hrend die GerĂŒstbauer im Hintergrund schwitzen.

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Das wird sich bald Ă€ndern. Und auch auf den Gurten-Aussichtsturm kann der gewöhnliche FestivalgĂ€nger nicht mehr hochklettern, um sich den besten Überblick zu verschaffen. 

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Man sei gut im Zeitplan, sagt einer, der sich um die Soundanlage kĂŒmmert, im kurzen GesprĂ€ch. So gĂ€be es vielleicht vor dem Festival sogar noch den einen oder anderen freien Tag. Sein Kollege wirft aber gleich ein:

«Vergiss den! Es taucht immer wieder etwas neues auf, wenn du denkst, du seist fertig.»

Übrigens zeigt auch die Organisation des Gurtenfestivals stolz einen Zwischenstand der Bauarbeiten in den Sozialen Medien. Sie schreiben:

«Wir machen uns schön.»

Von Matthias GrÀub, veröffentlicht am 10/07/2019

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