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Homophobe Beleidigungen: Drei Jahre Stadion-Verbot für Chelsea-Fan

Letzten Monat erhielten vier Chelsea-Fans nach rassistischen Beleidigungen gegenüber Raheem Sterling Stadionverbot. Diesen Monat wurde eneut ein Fan der Blues abgestraft, weil er im Falmer Stadion im Spiel gegen Brighton homophobe Beleidigungen geäussert hat. 

In einer Medienmitteilung hat der Club aus Brighton die Konsequenzen dieses beschämenden Fan-Verhaltens erklärt:

"Der Chelsea-Fan, der beim vergangenen Premier League-Spiel zwischen unseren beiden Clubs das Amex Stadion verlassen musste, weil er homophobe Beleidigungen ausgestossen hatte, wird zu einer Strafe von 955 £ verurteilt und erhält ein dreijähriges Stadion-Verbot. Er hat sich heute beim Gericht in Brighton in erster Instanz schuldig bekannt, Drohungen und Beleidigungen ausgestossen, sowie Mobbing gleichkommende Äusserungen getätigt zu haben (Donnerstag, 3. Januar)."

Ein Sprecher des Brightoner Clubs hat betont, dass diese schnelle Verurteilung der effizienten Arbeit des Polizei-Teams zu verdanken ist:

"Das zeugt zugleich von deren und von unserem Engagement für eine Null-Toleranz-Politik gegenüber aller Art von Übergriffen seitens der Zuschauer im Amex-Stadion. Wir machen alle Fans darauf aufmerksam, dass wir keinerlei übergriffiges Verhalten im Stadion dulden und immer sofort massive Massnahmen dagegen ergreifen werden."

Vor einigen Wochen hat die Spitze des Vereins eine radikale Abstrafung rassistischer und antisemitischer Fans einführen wollen. Diese sollten entweder ihr Abo verlieren oder an einer Bildungsreise nach Auschwitz teilnehmen. Diese Entscheidung folgte der Forderung des Chelsea-Bosses Roman Abramovich, der genug hat von Antisemitismus und Rassismus, die in seinem eigenen Stadion meist in Form von gegrölten Gesängen demonstriert werden.

Von Lucie Bacon, veröffentlicht am 04/01/2019

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