Five Guys kommt in die Schweiz

Obamas liebste Burger-Kette bald auch in Genf und Zürich.

(© White House)

Fast-Food made in USA ist im Aufwind. Wenn bis jetzt überall von McDonalds die Rede war und die amerikanische Fast-Food-Kette in ihrem Sektor bislang weltweit die die Nummer 1 war, ändert sich das gerade - und zwar schneller als die Post. Subway, Burger King, KFC oder Black Tap, die Kette von Donald Trumps Koch: Die Straßen der Schweizer Städte werden bald denen von San Francisco ähneln, zumindest was das Fast-Food- oder je nach dem auch Junk Food-Angebot anbelangt. Und jetzt kommt auch Five Guys in die Schweiz. Die Hipster werden begeistert sein.

Nach Angaben des Unternehmens soll dieses Jahr das erste Restaurant in Genf und kurz danach auch in Zürich eröffnet werden. Mit 1000 Niederlassungen in Nordamerika und einer weltweiten Expansion in den letzten 5 Jahren positioniert sich Five Guys als zukünftiger Burger-Riese mit geplanten Eröffnungen in Frankreich, Spanien und Deutschland.

Barack Obama ist Fan von Five Guys

Seit 2009 haben die heißen Sandwiches mit frischem Hackfleisch (keine Tiefkühlkost wie bei ihren Konkurrenten) einen bedeutenden Fan: Barack Obama. Wenige Monate nach seiner Amtseinführung im Jahr 2009 holte der junge Präsident persönlich eine Bestellung für seine Bürokollegen in Washington ab. Ein echt guter Marketing-Coup.

Das Fast-Food-Puzzle ist nicht komplett, denn es fehlen noch Shake Shack und Chipotle. Es besteht aber kein Zweifel daran, dass sie nachziehen werden, wenn sich der Erfolg der Neuankömmlinge bestätigen sollte. Und dann werden sie sich natürlich auf die bestplatzierten Adressen in unseren Stadtzentren stürzen und sich dort breit machen. Und das wird sich dann zweifelsohne auf unsere Klamottengröβe und unsere Gesundheitsausgaben auswirken...

Von Antoine Multone, veröffentlicht am 16/04/2018