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Video: In Australien verbiegt ein Spieler bei einem (aberkannten) Tor den Pfosten

So ein Pech!

2018 haben wir viel über die Central Coast Mariners, den ehemaligen Club von Usain Bolt, berichtet. 2019 geht’s gleich weiter mit Aussie-Fussball, und zwar mit ziemlich speziellen News über die Mariners.

Beim Spiel gegen Perth Glory mussten die Mariners miterleben, wie eines der beiden Tore ihres Stadions durch eine Aktion eines Gegenspielers komplett zerstört wurde. Nach einem Freistoss hat Perth's Verteidiger Tomislaw Mrcela einen Kopfball mit derartiger Wucht ins Tor genickt, dass er danach gleich selber wie ein Geschoss in die Maschen donnerte - woraufhin der rechte Pfosten einknickte.

Eine Szene mit Slapstick-Charakter, die zu einer 45-minütigen Spielunterbrechung geführt hat. So lange hat es gedauert, bis das Fussballtor entfernt und durch ein "tragbares Ersatztor" ausgetauscht wurde.

"Das beschädigte Tor wird durch ein tragbares Tor ersetzt. Auch das nicht beschädigte Tor wird ausgetauscht, damit beide Torkäfige die gleiche Grösse haben."

 

Ironie der Geschichte: Das Tor von Tomislav Mrcela wurde wegen Abseits aberkannt. Die stürmische Aktion hat sich also nicht einmal gelohnt. Zu allem Übel verloren die Mariners das Spiel dann noch mit 4:1.

 

Die Bilder erinnern doch glatt an jene Champions League-Nacht zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund 1998 und dem legendären Torfall von Madrid. Damals krachte ein Tor zusammen und die spanischen Offiziellen suchten geschlagene 78 Minuten nach einer Lösung. Am Ende wurde ein Ersatztor gefunden, unter Beihilfe der Fans ins Stadion transportiert und die Partie konnte verspätet angepfiffen werden.

Von Julien Choquet, veröffentlicht am 02/01/2019

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