«Fuck you» : Wenn sich Hugh Grant seinen Premierminister Boris Johnson vorknöpft

«Verpiss dich, du überbewertetes Gummi-Badespielzeug.»

Während Grossbritannien allmählich in einer politischen Krise feststeckt, erheben sich immer mehr Stimmen gegen den neuen britischen Premierminister Boris Johnson. Dieser hat gerade eine Aussetzung des Parlaments zwischen Mitte September und Mitte Oktober gefordert (was eine politische «Tradition» sein soll, wenn eine neue Regierung ins Leben gerufen wird), während die Abgeordneten über die Bedingungen des Brexit debattieren müssen. Dieser wird ab dem 31. Oktober wirksam sein.

Eine Entscheidung, die auch über den Ärmelkanal hinaus Empörung auslöste und sowohl die Demokratie behinderte als auch das Parlament daran hinderte, ordnungsgemäss am Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union zu arbeiten. Selbstverständlich ärgert die Situation viele, angefangen bei Hugh Grant, der seiner Wut im Netz freien Lauf liess.

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In einem mörderischen Tweet, der am Mittwochabend, dem 28. August, veröffentlicht wurde, antwortete er Johnson wie folgt:

«Du spielst nicht mit der Zukunft meiner Kinder herum. Du wirst nicht die Freiheiten, für die mein Großvater in zwei Weltkriegen gekämpft hat, zerstören. Verpiss dich, du überbewertetes Gummi-Badespielzeug. Großbritannien wird sich gegen dich und deine kleine Bande von masturbierenden Präfekten auflehnen.»

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Die Erklärung war eine Reaktion auf ein Video des Premierministers, in dem er seine Entscheidung begründete und erklärte, dass «die Abgeordneten trotz der Aussetzung künftiger Parlamentssitzungen genügend Zeit zum Diskutieren haben werden», um eine Einigung über den Brexit zu finden. Bis der Brexit in Kraft tritt, werden sich wahrscheinlich noch weitere britische Persönlichkeiten zur Bewältigung dieser politischen Krise zu Wort melden.

Von Arthur Cios, veröffentlicht am 29/08/2019

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