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Mit ihrer monumentalen Installation entführt uns Pamela Tan in den Garten von Eden

Dieses Mal ganz ohne Adam und Eva.

© Pamela Tan/David Yeow

Den Besuchern eine Zuflucht abseits des Alltags, eine Art Bequemlichkeits- und Kontemplationsraum zu bieten, das ist Pamela Tans Ansporn. Tatsächlich will uns die Künstlerin mit ihrem Werk unter dem Titel Eden einfach direkt in das Paradies führen. Dafür schuf sie einwn

völlig weißen Raum, in dem sich feine architektonische Gerüste kreuzen und ineinander verstrickt zu einem Gesamtkunstwerk werden. Dieses Skelettgebäude ist von dem architektonischen und technischen Wunder des «Crystal Palace» inspiriert, eines massiven gusseisernen Pavillon, der 1851 für die erste Weltausstellung in London erbaut wurde.

Wie ein Tauchgang im Garten Eden symbolisieren die Bögen die Reben, die besonders in den religiösen Erzählungen präsent sind. Glaskugeln werden zart an den Bögen aufgehängt und erinnern an das Gefühl von Wassertröpfchen auf den Blättern der Bäume kurz nach dem Regen. Mit ihrem Garten will Tan den Zuschauer in die Kindheit zurückfallen lassen, ihn an Freude, Rücksichtslosigkeit und Entdeckung erinnern. Es soll der Eindruck entstehen, dass man wirklich in ein weißes Paradies gefallen ist.

Die Gelegenheit also, eine rein imaginäre Welt zu bestaunen, in der alles schön, makellos und idyllisch ist. Wer hier Adam und Eva spielen will, muss sich allerdings auf eine lange Reise begeben, da das Werk in Kuala Lumpur in Malaysia ausgestellt ist. Falls euch der Weg zu weit ist, dürft ihr hier die Bilder bewundern.

© Pamela Tan/David Yeow

© Pamela Tan/David Yeow

© Pamela Tan/David Yeow

© Pamela Tan/David Yeow

© Pamela Tan/David Yeow

© Pamela Tan/David Yeow

© Pamela Tan/David Yeow

© Pamela Tan/David Yeow

Noch mehr Arbeiten von Pamela Tan könnt ihr auf ihrer persönlichen Webseite entdecken.

Von Lisa Miquet, veröffentlicht am 21/03/2019

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