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Ein Fotograf klagt Jennifer Lopez an, weil sie eines seiner Fotos auf Instagram postete

Dumm gelaufen für J.Lo.

© James Devaney/GC Images/Getty Images

Während sie derzeit Filmplakat des Films Second Act ziert und sie in unseren Augen immer noch "Jenny from the block" ist, erlebte die US-Sängerin Jennifer Lopez kürzlich inmitten ihrer Ferienzeit eine böse Überraschung. Der Grund? Ein banaler Post auf Instagram.

Vergangenen Juni hatte J.Lo in einer Story ein Foto von ihr, das von einem gewissen Michael Stewart aufgenommen wurde, gepostet, wie die Webseite The Blast berichtet. Sie benutzte dieses Foto jedoch ohne die Erlaubnis des Fotografen und verstiess damit gegen das Recht auf geistiges Eigentum: Auch wenn sie auf dem Bild zu sehen ist, gehören ihr nicht die Rechte am Bild. Diese gehören dem Fotografen.

Der Fotograf Michael Stewart entschied sich kurzerhand sich zu wehren und verklagte die Sängerin zusammen mit seiner Produktionsfirma Nuyorican Productions auf die ordentliche Summe von 150 000 Dollar (etwa 131 516 Euro) Schadenersatz. Das Foto zeigte den Popstar wie sie in den Strssen von New York spazierte und wurde mit der Überschrift "Heute war ein guter Tag!!" versehen. Auch die Daily Mail hatte die Nutzungsrechte an dem Bild erworben und am 29. Juni 2018 auf ihrer Internetseite veröffentlicht.

Beim nächsten Mal sollte es sich J.Lo zweimal überlegen, bevor sie ein Foto in einer Story postet. Die Sängerin tritt damit nun offiziell in den "Club der Sänger ein, die von Fotografen verklagt wurden, weil sie ein Foto von ihnen im Netz gepostet haben", genau wie Bruno Mars, der sich im vergangenen Jahr mit der Fotografin Catherine McGann vor Gericht stritt.

Von Donnia Ghezlane-Lala, veröffentlicht am 03/01/2019