Laut einer Studie soll langsames Essen dabei helfen, Gewicht zu verlieren

Knabbern, vor allem vor dem Schlafengehen, führt dagegen zu Fettleibigkeit.

(© Unsplash/Jay Wennington)

Eine neue japanische Studie, die in BMJ Open veröffentlicht wurde, hat nun eine Verbindung zwischen Gewichtsverlust und langsameres Essen hergestellt. Die Verlangsamung des Kauens und des Verzehrens der Mahlzeiten könnte dazu beitragen, über die Jahre hinweg Gewicht zu verlieren. Um dies zu erreichen, untersuchten die Forscher Daten von 60 000 Menschen mit Diabetes über einen Zeitraum von sechs Jahren. Während mehrerer Jahre der Sitzungen, wurden diese nach ihren Ess- und Trinkgewohnheiten und der Qualität ihres Schlafes befragt. Sie wurden auch über die Zeit ihres Abendessens befragt, ob sie danach noch etwas essen und knabberten und wann sie Frühstück hatten.

Eine direkte Verbindung zwischen Adipositas und den Essgewohnheiten

Die Folgen der Geschwindigkeit, wie jeder seine Mahlzeiten zu sich nahm, wurden in den Ergebnissen am sichtbarsten. Teilnehmer, die "normal" aßen, waren 29% weniger fettleibig als Menschen, die schnell aßen. Die "Langsam-Esser" hätten darüber hinaus 42% weniger Chancen, fettleibig zu werden. Die Forscher bemerkten auch, dass Menschen, die ihre Verbrauchsraten über die Dauer des Experiments verlangsamten, an Gewicht verloren.

Wie bei jeder Studie ist es jedoch notwendig, die Ergebnisse kritisch zu interpretieren. Die Teilnehmer aßen nicht die gleichen Lebensmittel, und sie wurden über verschiedene Perioden befragt. Darüber hinaus hatten sie Schwierigkeiten, sich genau zu erinnern, wie sich ihre Gewohnheiten über die gesamte Dauer der Studie entwickelten.