Facebook und Instagram wollen uns dabei helfen, offline zu gehen

Ein kleiner Fortschritt im Krieg gegen die kleinen Bildschirme.

© Black Mirror / Netflix

Die Gleichung ist so unwahrscheinlich wie unlösbar: Einige der GAFAM (Google, Amazon, Facebook, Apple und Microsoft) wollen euch dabei helfen, weniger Zeit mit ihren Produkten zu verbringen – obwohl sie umso mehr Geld verdienen, je länger ihr online seid.

Im vergangenen Mai startete Google sein "Digital Wellbeing" (digitales Wohlbefinden). Einen Monat später war es Apple, mit seiner "Screen Time". Nun sind Facebook und Instagram auch mit im Spiel: Hier werden neue Tools implementiert, um die Zeit, die ihr mit den Apps verbringen, zu messen und euch im Falle eines Missbrauchs zu warnen. Gleichzeitig könnt ihr dann auch die Benachrichtigungen abstellen.

Um  Suchtprobleme zu analysieren und zu managen, müsset ihr dann zu den Einstellungen gehen und werdet dann auf etwas stolpern, das so aussieht (hier, Instagram, aber auf Facebook sieht es ähnlich aus):

© Instagram

Ein kleiner Schritt weiter also im Krieg gegen die kleinen Bildschirme. Zeitgleich mit dem Zeitplan hat das Parlament in Frankreich gestern eine weitaus radikalere Maßnahme für die Jugend beschlossen: Das Verbot von Mobiltelefonen in Schulen und Hochschulen

Falls ihr denkt, dass ihr süchtig seid, könnt ihr aber auch mit euren Freunden oder einem Arzt sprechen.