Eine feministische Vereinigung fordert Spotify auf, Eminem, die Red Hot Chili Peppers und andere Künstler zu boykottieren

Ihr Verhalten beurteilen die Frauen als "voller Hass gegenüber Frauen"...

Clip zu "Framed".

In einem offenen Brief hat die amerikanische feministischen Vereinigung UltraViolet Spotify gebeten, den Umfang ihrer "Charta" in Bezug auf Inhalte und Hass-Verhalten zu erweitern.

Die kürzliche Löschung von R. Kelly und XXXTentacion von Spotify Playlists wegen ihrer Hassparolen gegenüber Frauen hat den Weg für eine neue Regel geebnet: "Warum sie und nicht auch andere?"

Diese Forderung wird von der feministischen Vereinigung UltraViolet und ihrer Präsidentin Shaunna Thomas angeführt. In einem offenen Brief an Spotify, fordert sie den Streaming-Riesen auf, das gleiche mit anderen Künstlern, die des sexuellen Missbrauchs beschuldigt sind, zu tun. Sie nennt dabei Eminem, Chris Brown, Red Hot Chili Peppers, Nelly, Don Henley of The Eagles, Steven Tyler von Aerosmith, Tekashi und Ted Nugent.

"Immer wenn ein berühmter Mensch trotz Vorwürfen des Missbrauchs weiter verherrlicht wird, verewigen wir ein wenig mehr Stille. Wir zeigen damit Opfern sexueller Übergriffe und häuslicher Gewalt, dass es keine Konsequenzen für diese Missbräuche geben wird. [...] Wir bitten Sie dehalb, einen genaueren Blick auf die Künstler zu werfen, die Sie fördern. "

Künstler wie R. Kelly oder XXXtentacion stehen bereits auf der Blacklist: Okay, das ist verständlich. Aber hier gibt es noch weit weniger vertretbare Fälle, vor allem, wenn wir über die Red Hot Chili Peppers oder Eminem und andere Künstler wie 6ix9ine, Nelly oder Chris Brown reden, die vor kurzem wegen körperlicher Aggression verurteilt wurden und denen sexuelle Übergriffe vorgeworfen werden.

Noch wissen wir nicht, ob dieser Brief unmittelbare Folgen für die musikalischen Inhalte der auf Spotify erwähnten Künstler haben wird, aber eines ist sicher: Er wirft viele Fragen und Unverständnis auf.