Christopher Robin: Der neueste Film mit Winnie the Pooh darf nicht in China gezeigt werden

Angeblich hat es mit der Ähnlichkeit zwischen dem kleinen gelben Bären und dem chinesischen Führer zu tun...

Der berühmte gelbe Bär ist in China zu einem politischen Symbol geworden. Das meint zumindest die chinesische Regierung: Ein Verbot der Veröffentlichung vom neuesten Film Christopher Robin, der von Walt Disney produziert wurde.

Wie der Hollywood Reporter berichtet, ist es der zweite Film des Jahres, der keine Lizenz für die Ausstrahlung in China erhalten wird, ohne dass ein offizieller Grund angegeben wurde.

In echten Aufnahmen gedreht - wie auch schon der Film Ted (ein ganz anderes Register) - erzählt Christopher Robin die Wiedervereinigung zwischen dem Charakter von Christopher Robin (gespielt von Ewan McGregor), als Erwachsenen, und dem Lieblings-Kuscheltier seiner Kindheit. Ohne das Ende des Films zu verraten, kann man davon ausgehen, dass Winnie Christopher helfen wird, das Kind zu finden, das in ihm schläft. Es sollte also für die chinesische Regierung nichts zu fürchten geben.

Großer Erfolg in den Vereinigten Staaten

Erst im vergangenen Sommer hatte der Charakter von Winnie the Pooh, der von Alan Alexander Milne vorgestellt und von Ernest Howard Shepard in den Jahren 1920 skizziert wurde, bereits den Zorn des chinesischen Präsidenten auf sich gezogen. Das Bild und der Name von Winnie the Pooh waren sogar völlig zensiert worden, um die Ausbreitung eines Memes zu verhindern, das die angebliche Ähnlichkeit zwischen dem chinesischen Präsidenten und dem kleinen Bären aufzeigt.

Auch wenn es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass dies der selbe Grund ist, der zum Verbot von Disneys Blockbuster geführt hat, liegt es dennoch für die meisten auf der Hand. Es werden jedoch auch andere Stimmen laut, die erklären, dass es darum gehe, Quoten zu respektieren, welche die Zahl ausländischer Blockbuster pro Jahr im Reich der Mitte begrenzen sollen. 

Der Film, der vor ein paar Wochen in den USA veröffentlicht wurde, machte den besten Start der Woche. Laut Forbes hat er bereits 25 Millionen Dollar (etwa 21 Millionen Euro) eingespielt. In der Schweiz müsst ihr noch bis zum 24. Oktober warten, um die Abenteuer des berühmten Honig-Liebhabers zu entdecken.