Endlich haben wir den Beweis: Bienen verstehen das Konzept der Null

Die Null ist jedoch eine Figur, die ebenso abstrakt wie paradox ist.

(© Pxhere)

Es ist nicht das erste Tier, das diese Art von Test besteht. Primaten, Delphine oder auch Papageien zum Beispiel haben es ebenso verstanden. Aber die Biene hat ein winziges Gehirn von einem Quadratmillimeter. Dennoch hat sie das Konzept der Null "verstanden". Bis jetzt ist sie das einzige bekannte Insekt, dem dieses Kunststück gelungen ist.

Die Ergebnisse der Studie wurden soeben in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht. Den Bienen wurde zunächst das Konzept der "kleiner als " und  "größer als" beigebracht. Dazu mussten sie auf Paneelen mit schwarzen Formen fliegen. Als sie die Tafel mit den geringsten Formen wählten, erhielten sie eine Belohnung (Süsses Wasser, yummy). Wenn nicht, wurden sie mit einer bitteren Lösung (igitt) schwer bestraft.

Sobald sich die Bienen angepasst hatten, nahmen die Wissenschaftler eine Paneele ohne Markierung. 80% der Bienen verstanden, dass diese Platte weniger als einer Form entsprach. Nichts wurde gewonnen, weil die Null-Zahl allein ein wunderbares paradoxes und abstraktes Konzept darstellt, wenn man bedenkt, dass nichts eine Quantität darstellt. Die Null ist daher nicht viel mehr (oder eben weniger) als eine klassische Zahl.

Warum hat das Gehirn des Insekt diese Fähigkeit entwickelt? Dazu haben die Wissenschaftler noch keine Antwort gefunden.