Diese Porträts von nackten Männern kämpfen gegen Body-Shaming in der Queer Community

Eine Serie, die uns daran erinnert, dass Schönheit überall zu finden ist.

A post shared by Tryst Pic (@trystpic) on

Mit ein paar Ausnahmen basiert die Dating-Kultur von heute im Wesentlichen auf einer eher belanglosen Anziehung, die sich vor allem auf as äußere Erscheinungsbild konzentriert. So umstritten oder beklagenswert das auch sein mag, ist es eine Tatsache, und es betrifft alle diejenigen, die Online-Dating-Sites und Apps benutzen, um dort jemanden für die Nacht oder für das Leben zu finden. Selbstverständlich ist die LGBTQ + Gemeinschaft da keine Ausnahme.

In kleinen Texten, die entweder die Person selbst oder die gesuchte Person beschreiben, zeigen Profile auf Apps wie Grinder, Scruff und Tinder jetzt häufig Beschreibungen von Personen, die nicht in Frage kommen: "Keine Fetten", "keine Asiaten ", "keine Haarige" etc. Diese Listen der Präferenzen können unerbittlich sein, bis zu dem Punkt, an dem sie als diskriminierend empfunden werden und tief ins Body-Shaming reichen.

In Lissabon hat der Fotograf Adam Moco mit einem Projekt, das den Titel Bare ( "Nackt") trägt, dieser Form des Body-Sharing den Kampf angesagt. Seit 2013 kontaktiert er über Dating-Apps Männer aller Größen, Altersgruppen, Ethnien und sozialen Kategorien, um sie zu fotografieren.

A post shared by Tryst Pic (@trystpic) on

Auf seiner Webseite erklärt Adam Moco :

"Bare ist eine Reihe von Nackt-Porträts, welche die Vielfalt der Menschen durch die Fotografie erforscht. Es präsentiert eine breite Palette von Modellen, um die Verwundbarkeit und die Schönheit der Selbstakzeptanz in ihrer einfachsten Form darzustellen. "

Die einzig bei Tageslicht aufgenommenen Fotos von Adam Moco werfen einen wohlwollenden und intimen Blick auf eine Gemeinschaft, die in den Medien oft zu stark sexualisiert wird. Die Porträts werden von Aufnahmen begleitet, in denen die Models über ihre Beziehung zu ihrem Körper und ihrer Nacktheit sprechen.

In einem Interview mit Queerty Magazine erklärt Adam Moco, dass er versteht, dass jeder seine sexuellen Präferenzen hat, dass jedoch das Problem in der Art und Weise liegt, wie diese online ausgedrückt werden:

 "Es gibt einen Unterschied zwischen Geschmack und Präferenzen auf der einen Seite, und Rassismus, Grossophobie und alles andere auf der anderen Seite. Diese sind das Problem. Mit Bare schaffe ich auf meine Art und Weise eine integrative Plattform für all diejenigen, die ihren Körper feiern wollen."

A post shared by Tryst Pic (@trystpic) on

A post shared by Tryst Pic (@trystpic) on

A post shared by Tryst Pic (@trystpic) on

A post shared by Tryst Pic (@trystpic) on

A post shared by Tryst Pic (@trystpic) on

A post shared by Tryst Pic (@trystpic) on

A post shared by Tryst Pic (@trystpic) on

A post shared by Tryst Pic (@trystpic) on

Von  Sophie Janinet aus dem englischen übersetzt